
Wir haben in den letzten Jahren herausfordernde Zeiten durchgemacht und für viele von uns sind Verlust und Trauer unangenehm real geworden. Im Folgenden sind drei gängige homöopathische Mittel aufgeführt, die dabei helfen können, solch schwierigen Zeiten zu überstehen.
Homöopathie ist ein sanfter Behandlungsansatz, der in Phasen der Trauer, eines Traumas, einer Depression und anderer Dysbalancen, sanfte Hilfe bieten kann.
Ignatia: Das Bedürfnis nach diesem Mittel wird durch Trauer, Verlustserfahrung, Sorge, Schock und Enttäuschung ausgelöst. Die Person die dieses Mittel benötigt ist leicht erregbar, nervös und kann unberechenbar sein. Stilles Grübeln, Traurigkeit und Melancholie, viel Seufzen und Schluchzen begleiten das Trauma und den Kummer. Diese Person schluckt ihre Trauer herunter, wenn sie mit anderen zusammen oder von anderen Menschen umbegen ist, und weinen nur, wenn sie allein ist.
Natrium muriaticum: Dieses Mittel eignet sich für Symptome, die auf Wut, Verlust, Kummer, Furcht und Schrecken folgen. Diese Person ist gereizt, weinerlich, traurig und sogar hysterisch. Er oder Sie kann durch Kleinigkeiten wütend werden und durch kleine, unwichtige Dinge auf tragische Weise gerührt sein. Es gibt Ängste und Seelenpein hinsichtlich der Zukunft. Der Einzelne zieht die Einsamkeit der Gesellschaft vor, ist nicht in der Lage, regelmäßige geistige Arbeit zu verrichten, ist seiner Umgebung gegenüber gleichgültig, kann in Tränen ausbrechen, doch alle Trostversuche verschlimmern den Zustand nur.
Rosenquarz: Alle Arten von Kummer aufgrund emotionaler Traumata, unerwiderter Liebe, Enttäuschung, Trennung oder Verlust reagieren sehr gut auf Rosenquarz. Es ist ein Mittel gegen Trauer, bei dem ein starkes Verantwortungsgefühl gegenüber geliebten Menschen auf den Schultern der Menschen liegt, die dieses Mittel benötigen. Wenn Kinder, die zu Hause unter elterlichen Konflikten leiden, sowohl ihre Mutter als auch ihren Vater zufriedenstellen und besänftigen wollen, beispielsweise in einer Familie, in der eine Scheidung droht, dann benötigen diese Kinder Rosenquarz. Diese Kinder sind gestresst und leben in einem ständigen Angstzustand. Ähnlich verhält es sich bei der Symptomatik von Rosenquarz beim Erwachsenen.
